Manuel Pohlmann

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Manuel Pohlmann

Beitrag#1von Manuel Pohlmann » 12. Aug 2018 13:23

Hallo ich bin der Manuel :D alternativer Weltverbesserungsfreak, unbekehrbar, in liebe für gerechte Umgangsformen und dem sich bewusst machen innerer Prozesse.
Irrdischer Besuch seit 1986 des euch bekannten gregoreanischen Kalenders.
Schüchtern manchmal, mag keine Obrigkeiten, hyperemphatisch, voller Güte und Toleranz.

Es gibt keine Führungspersönlichkeiten eine Affinität zu einem anderen Menschen entsteht nur durch bewusstes Verbundenheit und Dankbarkeit zu den Dingen die er weiter geben kann und niemals durch Strenge oder übergriffliche Kontrolle!
Immer nur Freundschaft, sich in freundschafftlicher Tolleranz zugeneigt fühlen kann eine echte und stabiel fundamentierte zwischenmenschliche Beziehung, länger als der Kontrollmoment des Tyrannen, erschaffen.

Zwangs läufig ist alles andere zum Scheitern verurteilt oder nur in einer Gemeinschaft voller Mitläufer und Dummköpfe über längere Zeit funktionsfähig.
In diese Welt möchte ich nicht leben daher kann jeder egal wie alt oder wie schlau damit rechnen das ich ihn in seinen Grundfesten in Frage stelle, aber immer voller Güte und nur in dem Rahmen wo er seine Persönlichkeit und Selbstbild/Projektion kontrollierend auf andere anwendet und vorallem ihnen damit schadet und ihre Persönlichkeit unterdrückt zu seinem Gunsten.

Kommunikation kann immer nur auf Augenhöhe stattfinden.
Und die entsteht erst durch ein bei sich selber bleiben und tolerieren der persönlichkeits Diversität der Schöpfung!
Es gibt nur eine Wahrheit. Die die es geben darf.
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Manuel Pohlmann
 
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Re: Manuel Pohlmann

Beitrag#2von oeff oeff » 13. Aug 2018 15:16

Hi Manuel!
Willkommen im AG-Forum...

Ja, alles muss in Freiwilligkeit kommen, und fundiert in innerer Tiefen-Erforschung eines jeden Einzelnen...

Und Kommunikation auf Augenhöhe...

Aber natürlich schließt es die Freiheit auch ein, sich in freiwillige Verbindlichkeiten mit anderen zu begeben, und dann bedeutet liebevoller Umgang auch, sich aufeinander verlassen zu können...

Namaste.
Öffi
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Re: Manuel Pohlmann

Beitrag#3von Manuel Pohlmann » 13. Aug 2018 23:56

oeff oeff hat geschrieben:Aber natürlich schließt es die Freiheit auch ein, sich in freiwillige Verbindlichkeiten mit anderen zu begeben, und dann bedeutet liebevoller Umgang auch, sich aufeinander verlassen zu können...


Das ist in so weit richtig das in komplexen Gemeinschaftsstrukturen auf eine natürliche Art und Weise Verbindlichkeit entsteht.
Diese kann sich aber auch in einer gesellschaftlich geprägten Zivilisation wie unserer in diversen Abarten ausdrücken.
Wenn eine Übersteigerung bestimmter psychischer Phänomene in der Persönlichkeit vorliegt.
Ich will mal behaupten das 99% der Menschen so eine Übersteuerung, oder Übersteigerung bestimmter Aspekte in ihrer Wahrnehmung haben. (...)

Daher denke ich das das Wort Verbindlichkeit von seiner Anwendung und Definition her noch mal klar positioniert werden sollte.
Das Problem ist das wir hier grundsätzlich auf eine subjektive Definition des Worte stoßen werden, da das Argument "Kollektive, könnten Objektiv urteilen oder Objektivität erzeugen" ein Trugschluss ist.

Das höchste Komplex, die höchste Einheit zu der wir dazugehören und durch die wir uns definieren ist das Leben selbst.
Spielt man diese Karte ist man so gut wie über jeden Zweifel erhaben da man sein Tun mit der Existenz der Vielfältigkeit rechtfertigt welche auch rücksichtslosen, ignoranten und unreifen seinen Platz einräumt.
Und auch wenn das eigentlich paradox klingt, da unreife, ignorante rücksichtslose Persönlichkeiten am Ende immer auf Kosten des ganzheitlichen Systems um sie herum agieren, zB. um sich aus zu leben, sich etwas rücksichtslos zu nehmen und es damit häufig zerstören, existieren diese, ich nenne sie mal "zerstörerische Transformatoren" eben genau so mit der selben Selbstverständlichkeit wie alle anderen Dinge die wir begreifen können.

Es liegt sehr nahe in seinen Schwächen sich mit der Existenz der Fehlbarkeit zu rechtfertigen, um sich zB. ausruhen zu können.
Auch wenn diese Verhaltensmuster höchst unterbewusst und verborgen stattfinden existieren sie auf genau diese simple Art und Weise (...).


"(...) - bedeutet ab jetzt immer das man etwas noch viel weiter ausführen könnte aber an dieser Stelle zu weit gehen würde."


Auch nahe liegt sich in seinen selbstsicheren Aspekten in Verbindung mit dem erhabensten um nicht befriedigendsten oder beliebtesten zu sagen in Verbindung zu bringen, so das es auf einen selber so wirkt als wäre die Fehlbarkeit nichtig oder nicht so relevant und das Hochgefühl durch das man sich selber gerne pushen will ausschlaggebend für den Erfahrungsmoment in dem man sich gerade befindet.
Ich kann beruhigen und sagen das das völlig normale natürliche Muster sind die auch ihren Ursprung haben (...).

Nun, vielleicht versteht es der ein oder andere das wir hier vor einem Dilemma stehen.
Wenn das höchste Komplex die Vielfalt vorgibt welche aber auch Zerstörung, Tod und Leid ihren Platz gibt können wir uns nur bedingt nach diesem Komplex richten (...).
Wir sind zwangsläufig dazu bewegt eine Eben, eine Komplexitätsstufe tiefer zu gehen und zwar in einen Bereich den wir mit unserem Verstand und unserer Intuition ertasten, bemessen und von dem wir uns ein Bild machen können.
Wir nehmen aber das Wissen das wir im ersten und größten Komplex erlangt haben dahin mit! Die Erkenntnis 1. das es noch eine höhere Stufe gibt und 2. das diese allem einen Raum gewährt, Gut, so wie Böse.
Das ist sehr wichtig, da wir diese Erkenntnis später im laufe unseres Leben und des Erfahrens noch brauchen werden um den Ursprung und die Wirkungsweise der Dinge denen wir begegnen zu verstehen, oder besser, uns damit abzufinden (...).

Um zu verstehen wie wir das Wort Verbindlichkeit auf einen Konsens bringen können der höchstmöglich umfassend, repräsentativ ist müssen wir verstehen auf welche Komplexitätsstufe wir uns beziehen.
Das Fehlen dieses Konsenses ist nämlich einer der Kernfaktoren für Missverständnisse.

Als Tipp, es geht in die Richtung das wir begreifen welche Rolle unser Ich/Ego unser Wesen und seine Präsenz in dem Ganzen spielt.
Dies führt nämlich zu Verwirrungen und zu einer Vermischung der einzelnen Stufen von Komplexen, wie zB. der der größten und der untergeordneter Systeme.

Eine Gemeinschaft, Gruppe oder Kollektiv/Zusammenschluss von zB. Menschen, kann genau so irrational und subjektiv sein wie eine Einzelperson!
Eine für uns absolute, möglichst objektive Form der Wahrnehmung kann nur durch das Verstehen (eigener) komplexer Strukturen erreicht werden in die man involviert ist.
Ich schreibe das extra so angepasst, darauf ausgerichtet wie es Leute verstehen können die etwas Gutes, aufbauendes erschaffen wollen.

Um zB. das Wort Verbindlichkeit auf einen Konsens zu bringen müssen innerhalb der komplexen Struktur in dem es seine Anwendung findet und auch innerhalb der Strukturen desjenigen der es geäußert hat, Nutzen und Absichten geklärt werden (...).
Ist sich zB. der Äußerer bestimmter Aspekte und Thematiken bewusst, tut er es aus lauterem Herzen, wo sind seine Verblendungen und was hat es für Auswirkungen würde man in seiner Absicht und Wissensstand sein Wort so nutzen wie er es sich gedacht hat?

Beispiel:
"Jemand der das Wort Pistole nicht kennt der wird damit niemals eine Waffe in Verbindung bringen oder all das was Waffen auslösen.
Er wird es nutzen so wie er es gerade nach seiner Objektivität die ja Subjektivität genannt wird versteht.
Er kann darauf ne Religion auf bauen, die tolle neue Pistolenreligion und kann es in Bücher und Texten großflächig verwenden.
Alle werden ihm folgen die sein Verständnis der Pistole adaptieren können oder so wie so schon teilen."

Bedeutet dies aber für uns die wir den wahren Wortsinn von Pistole kennen das er damit besonders objektiv oder ganzheitlich oder bewusst wahr?
Nein, denn er hat versäumt sich über die Struktur um ihn herum das Komplex aus dem das Wort Pistole hervorgegangen ist zu informieren mit was dieses Wort noch verbunden wird und in welchen Perspektiven man dieses noch verstehen kann und wie es sich überhaupt zusammen setzt.
Er hat in Bezug auf unsere Perspektive nicht genug reflektiert und wahr nicht zu sich selber reflektiert genug.
Er wird also wahrscheinlich von allen in der Struktur in der er lebt um ihn herum nicht ernst genommen werden, weil (angenommen nur) alle um ihn herum Pistole als Wort für eine Waffe benutzen.

Das spiegelt wunderbar die Einfachheit einer Struktur, eines Komplexes in dem Fall einer gesellschaftlichen Struktur und deren Entstehen und Reflektion wieder.


Wieder zum Wort Verbindlichkeit.
Als erste müssen wir die Absicht klären die derjenige hat der es in einem Kontext benutzt hat.
Ist er ein guter Mensch, einer der Liebe kennt wird er mit aller Wahrscheinlichkeit auch innerhalb einer Verbindlichkeit (damit meine ich die Bedeutung des Wortes an sich) ebenfalls Liebe mit einfließen lassen.
Das Ding ist das Absichten sehr latent und unterbewusst sein können, sie resultieren zB auch aus Unwissenheit heraus, wenn jeamdn zB. denkt ein anderer habe seinen Hund getötet dies aber nicht stimmt, dann will er ihm an den Kragen und ist wütent, zweifelt nicht an der Wahrheit dessen das er es wahr.
Er wird einen Unschuldigen strafen nur aus Unwissenheit und seine Absicht ist durch sein Ziel geprägt.

Es ist alles andere als klar was ein Mensch für eine Absicht hat denn diese kennt er selbst meist nicht einmal oder nur auf bestimmten oberflächlichen Ebenen auf denen er denkt.
Was Absicht wirklich ist und bedeutet werde ich hier auch nicht ausführen, ob wohl es sehr interessant ist.
Im Englischen heisst Absicht nämlich Intention.

Wir wissen zB. das Verbindlichkeit auch ein Wort für einen Vertrag oder ein Versprechen oder eine Zusage sein kann die zB. auch geahndet werden kann wenn man sie nicht erfüllt.
Sie kann bestraft werden, ja es gibt sogar Verbindlichkeiten zu denen du gezwungen werden kannst, wenn du sie nicht freiwillig tust.

Das Problem ist Öffi ist generell in die Gruppe guter Mensch einzustufen, jedoch ist es unmöglich einfach zu verstehen mit welchen Dingen er selber das Wort Verbindlichkeit definiert.
Wie weit ist Öffi eigentlich, welche Objektivität kann er erreichen und verstehen, sprich welche Komplexitätsstufen kann er in seine Formulierungen und Denken mit integrieren und ist das wirklich die Form von ganzheitlichem Denken und Handeln die am höchst möglichsten und repräsentativsten ist?

Genau das ist die Frage ;) ohne dir lieber Öffi Böses zu wollen.
Vor allem ist es so bei jedem Menschen und Verhalten, bei jeder in der für uns durch das gesellschaftliche System in dem wir leben notwendig gewordenen Ursache und Wirkung der wir ausgesetzt sind.

Ich zB. finde es sinnvoll und doch höchst fragwürdig das Wort Verbindlichkeit in diesem Kontext ein zubringen.
Denn wer weiß, vielleicht wirst du ja gar nicht deinen eigenen Idealen gerecht, vielleicht ist dein Konsens ja noch Fehlerhaft und somit subjektiv so das er gar nicht meinen Zielen und Wegen entspricht?

Und das ist hier nur ein Beispiel, denn wenn wir diese Grenzen in der zwischen menschlichen Situation und Kommunikation überwinden dann sind wir de programmiert, weil wir erkennen das bis auf unsere auch alle anderen Perspektiven auf die Wirklichkeit oder auch auf eine Situation zu uns gehören, Teil von uns sind, ja gar nicht uns fremd sind sondern nur Teil vieler Varianten, Möglichkeiten die wir wie auf einer Leinwand betrachten und verstehen oder eben für momentan irrelevant erachten können.

Das Urtrauma des Individuums ist daher der Konflikt mit der Trennung von Ich und Du.
Eigentlich bis Du Ich und Ich bin Du, aber Ich bin nicht Du und Du bist auch nicht Teil von Mir = Angst, alleine, Hilflosigkeit, keiner ist bei mir in der Erfahrung die ich mache, ich werde von meinem Umfeld verantwortlich gemacht für das was ich gar nicht bin, nur weil ich es gerade wahrnehme. Aber was sind wir dann? (...).

Was als Abschluss schön, aber am Ende zu weit geht zu diesen Zeilen, finde ich gerade irgendwie. ;)
Es gibt nur eine Wahrheit. Die die es geben darf.
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Re: Manuel Pohlmann

Beitrag#4von Tips » 17. Sep 2018 19:03

Hallo,

Öh kurz und knapp. Willkommen im Forum :D. Öffi hat jemanden gefunden der es schafft ähnlich lange Texte zu verfassen wie er selbst :lol: Beeindruckend :shock:
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Re: Manuel Pohlmann

Beitrag#5von oeff oeff » 24. Sep 2018 08:54

Mein Vor-Kommentar war super-kurz, was ich zu registrieren bitte... Ich bleibe auch bei meinem Ideal, Stellungnahmen von mir in einem Forum wie hier (und an vielen anderen Stellen) auf jeweils 3 Sätze beschränken zu wollen... ;-)
Und in den kommenden Jahren will ich meine Ideale (auch die Inhalte des "Öm-Textes", meiner ausführlichsten Programm-Schrift) immer mehr nur noch in Form einer "flotten Spruch-Sammlung" präsentieren, wie z.B. bzgl. "Verbindlichkeit": "Es gibt keine hundert-prozentige Objektivität - aber das Bemühen um genug davon (bzw. genug Objektivierung)." / "Wir können statt gemeinsamer Verbindlichkeiten so viel wie möglich subjektiv frei lassen wollen - und andererseits aber auch soviel gemeinsame Verbindlichkeiten schaffen, wie wir es für Verlässlichkeit von Kooperation bzw. gar Geborgenheit für nötig halten." / Ein schönes Ideal ist: "Ein Mensch, ein Wort." (= erster Punkt der "SB-Methode" "Gewaltfreie Kommunikations- und Konflikt-Kultur GKK"...)...

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Die Überlegungen von Manuel zu verschiedenen 'Komplexitäts-Ebenen' (- eine höchste Ebene, wo Gut und Böse zu gehören...; im Unterschied zu einer ethischen Orientierungs-Ebene, wo wir nach möglichst viel Gutem streben... usw. -) sind allerdings auch so interessant, dass dazu ein bisschen mehr gesagt werden kann...
Das mache ich aber im Moment in einem Chat mit Manuel, und werde dessen Inhalt danach auch hier im Forum einbringen...
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